Handbuch
Handbuch zur Bewältigung von Infektionsgeschehen im Hafenärztlichen Dienst
Zur Verstetigung der Projektergebnisse wurde auf Basis des generischen Prozesses ein Handbuch inklusive eines individuell anpassbaren Notfallplans erstellt. Dieser ist als Vorlage für das Notfallmanagement bei übertragbaren Krankheiten im Hafenärztlichen Dienst konzipiert. Der Prozess ist in schriftlicher Form dargelegt und um zugehörige SOPs und Dokumente ergänzt. Zu den Dokumenten zählen unter anderem Checklisten, die die Mitnahme von Material und persönlicher Schutzausrüstung regeln, sowie Protokolle über Ereignisse, Anamnese- und Untersuchungsbögen und Kommunikationsschemata. Ein Peer-Review-Verfahren durch die Projektbeteiligten vor der finalen Veröffentlichung des Handbuchs sollte sicherstellen, dass die Perspektiven der jeweiligen Häfen berücksichtigt werden und die Verständlichkeit und Anwendbarkeit gewährleistet sind.
Anlagen
- Checkliste: Einsatzbereitschaft der eigenen Organisation bei Ausbruchsgeschehen
- Checkliste: Nachbereitung eines Ausbruchsgeschehens
- Checkliste: Durchführung von Übungen
- Ereignisprotokoll
- A1 Erfassungsbogen: Erste Bewertung
- A1 Textbaustein: Kommunikation mit Schiff zur ersten Bewertung
- B1 Textbaustein: Empfehlung erster Auflagen
- B1 Checkliste: Erregerübertragung und zugehörige Schutzmaßnahmen
- B2 Textbaustein: Erstinformation der Akteure
- B2 Kontaktliste: Relevante Akteure
- B3 Checkliste: Materialvorhaltung „Erstangriff“
- B5 Erfassungsbogen: Lageerfassung an Bord
- B5 Erfassungsbogen: Anamnese- und Untersuchung
- C1 Checkliste: Bewertung und Entscheidungsfindung
- D1 Textbaustein: Information der Akteure bei Abbruch des Einsatzes
- E1 Passagier-Information Durchsagen
- E1 Aussteigekarte / Passenger Locator Card
- E2 Entscheidungsschema nach Anlage 2 der IGV
- H3 Fragebogen: Kontaktpersonenermittlung
- I2 Textbaustein: Empfehlung zur Desinfektion nach Krankheitsfall an Bord
Gemeinsam für eine sichere Zukunft im Hafen
Prävention, Schutz und Zusammenarbeit stärken die Gesundheitsvorsorge, indem sie frühzeitige Risiken erkennen, schnelle Reaktionen ermöglichen und langfristige Sicherheit für alle Beteiligten im maritimen Sektor gewährleisten.